Carcassonne

Das Spiel des Jahres 2001

 In Carcassonne erstellen die Teilnehmer durch das Zusammenfügen von quadratischen Kärtchen gemeinsam eine Landkarte. Mit Gefolgsleuten können die Spieler Städte, Straßen, Klöster und Wiesen für sich beanspruchen und erhalten Punkte, wenn das jeweilige Gebiet abgeschlossen ist. Das Ende des Spiels ist erreicht, wenn keine unverbauten Spielkärtchen mehr verfügbar sind. Nach einer abschließenden Auswertung gewinnt derjenige, der die meisten Punkte für sich verbuchen konnte.
Zu Beginn des Spiels wird das Startkärtchen in die Mitte des Tischs gelegt. Alle anderen Kärtchen werden verdeckt auf einen oder mehrere Stapel verteilt. Ist ein Spieler an der Reihe, zieht er ein Kärtchen und legt es passend an die bestehende Landkarte an. Nun darf er eine Figur aus seinem Vorrat an Gefolgsleuten auf einen Bestandteil (Abschnitt einer Straße, Teil einer Stadt, Kloster oder Wiesenstück) des soeben gelegten Kärtchens setzen. Je nach Platzierung wird die Spielfigur unterschiedlich benannt:


Spielfiguren von Carcassonne

  • Ritter, wenn er sich in einer Stadt befindet
  • Wegelagerer, wenn er auf einer Straße steht
  • Mönch in einem Kloster
  • Bauer auf einer Wiese

Beim Setzen der Figur ist zu beachten, dass niemals zwei Figuren dieselbe Stadt, Straße oder dasselbe Gebiet für sich beanspruchen dürfen. Die Situation mehrerer konkurrierender Figuren kann nur dann entstehen, wenn ursprünglich unabhängige Stadtteile zu einer Stadt zusammenwachsen oder unabhängige Straßen- oder Wiesenabschnitte verbunden werden. Wurde mit dem Anlegen eine Stadt oder ein Weg fertiggestellt, erhält der Besitzer die darauf gesetzte(n) Spielfigur(en) zurück und erhält Punkte entsprechend der Kartenanzahl gutgeschrieben. Kommt es zur Situation mit mehreren Gefolgsleuten von unterschiedlichen Spielern, gewinnt derjenige mit der Überzahl. Bei Gleichstand erhalten alle beteiligten Spieler die volle Punktzahl.

Mönche (Spielfiguren auf Klöstern) werden dann ausgewertet, wenn das Kloster komplett von Spielkärtchen umgeben ist. Der Besitzer erhält neun Punkte.
Spielfiguren auf Wiesen (Bauern) bleiben bis zum Spielende liegen. Das Spiel schließt mit einer Schlusswertung ab, auf die auch die Bauern großen Einfluss nehmen können. Damit ist Carcassonne bis zum Schluss spannend, weil die Punkte der Schlusswertung das Blatt noch in sprichwörtlich letzter Sekunde wenden können.
Vor diesem Hintergrund entwickeln die Spieler ihre Strategien, um die meisten Punkte zu erreichen. So ist es recht beliebt, Gebiete mit Gefolgsleuten der Mitspieler in (Punkte-)Besitz zu nehmen, indem man eine Karte in der unmittelbaren Nähe zu einem besetzen Gebiet (zum Beispiel einer Stadt, in der ein Gefolgsmann eines Gegenspielers steht) ablegt, einen Gefolgsmann aufstellt und in den nächsten Runden versucht, diese Gebiete zu einem einzigen zu verbinden. Dies funktioniert sowohl mit Städten und Wegen als auch mit Wiesen.

Das Spiel des Jahres 2001 Bisher hat es sich Carcassonne über drei Millionen Mal verkauft und gehört damit zu den erfolgreichsten Autorenspielen.

Siehe auch:

Die Siedler von Catan Die Siedler von Catan
Der Klassiker von Klaus Teuber.

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Noch mehr Spiele:

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